Heinz Klippert
Also, ich habe folgendes im Internet über Heinz Klippert gefunden:
http://bsr.lsr-noe.gv.at/korneuburg/eva/html/klippert.htm
Auf diese Seite bin ich zuerst gestoßen und fand sie deshalb ganz gut, weil sie in ganz groben und kurzen Zügen Heinz Klippert und seinen Arbeitsschwerpunkt vorstellt.
Es wird kurz dargestellt, dass sein Schwerpunkt in einer Unterrichtsgestaltung liegt, die zum einen den Schüler besser auf das spätere Leben durch das Vermitteln und Schulen methodischer und kommunikativer Kompetenzen vorbereiten soll und zum anderen, dass der Lehrer durch eine effektivere Unterrichtsgestaltung zu einer größeren Arbeitszufriedenheit gelangen kann.
http://hugo-gaudig-oberschule.de/HGO/Profil/PSE/Klippert/4_S.10.pdf
Eine Kurzdarstellung des Konzepts "Pädagogische Schulentwicklung. Neue Formen des Lehrens und Lernens als Schulprogramm" in: Schulleitung in Berlin 4/99, S. 10-16
Diesen Artikel finde ich persönlich sehr gut geschrieben, sehr anschaulich und ausführlich, um einen Überblick zu bekommen, wie Klipperts "Neues Haus des Lernens" aussehen soll, wie es strukturiert ist und wie die "Lehrerbildung" (Fortbildung) aufgebaut ist, durchgeführt wird und begleitet wird.
Zunächst begründet Klippert die Notwendigkeit einer neuen Lernform: in unserem heutigen Zeitalter mit dem EInfluss der Medien und den immer wieder neuen wechselnden hohen Anforderungen, die an den Menschen im späteren Leben gestellt werden, muss schon in der Schule angefangen werden, darauf vorzubereiten. Eigenverantwortliches Lernen wird immer wichtiger und zentraler, so dass eswirklich an der Basis ansetzen uund umsetzbar sein muss und nicht durch teilweise nur mit hohem Aufwand umsetzbare aus der Reformpädagogik stammende Methoden. Das schreckt viele Lehrer nur ab. Daher hat sich Klippert dann damit auseinandergesetzt, wie er ein breites Lehrerkollegium ansprechen und motivieren kann.
Was auch durchdacht und eher "unkonventionell" ist, ist, dass er sein Programm quasi als Packet für eine ganze Schule anbietet - und zwar NUR so. Die Fortbildung der Lehrer findet nur statt, wenn 2/3 Mehrheit des Gesamtkollegiums dafür stimmt. Damit wird vermieden, dass nur _ein_ Lehrer die Fachkompetenzen bekommt, sondern ein Großteil des Kollegiums, so dass man nicht mehr Einzelkämpfer ist!
Mich hat die Idee sehr beeindruckt und fasziniert. Ich glaube aber auch, dass es sicherlich schwierig umsetzbar in einem sehr alten Kollegium ist, in dem dann doch häufig eingfahrene Methoden und Unterrichtsstile vorherrschen und nicht selten ein "Sich Verschließen vor Neuem" spürbar ist.
http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/lis/21833.html
Hier findet ihr eine Hausarbeit über das Thema "Interaktiver Sprachverlust? Zum Lernverlust 'mündlicher Kommunikation' in der Schule".
Klippert wird hier sehr viel zitiert und angeführt, was _seine_ Gründe für die mangelnde Kommunikationsfähigkeit von Schülern sind und wie man sie verbessern kann.
Interessant hier finde ich die Hintergründe über die verschlechterten Kommunikationsfähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in der heutigen Zeit, welchen Einfluss die Medien darauf haben, die Eltern, aber auch die Schule hat. Es wurde dadurch für mich noch einmal der Hintergrund ein wenig deutlicher, warum Klippert mit seiner Idee des "Neuen Hauses des Lernens" einen wichtigen und dringlichen Anstoß gibt, etwas verändern zu _müssen_ und wie wichtig dabei eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit ist!
http://www.mgw.at/htm/schoener/klippert_1.htm
Dies ist eine Homepage eines Musikgymnasiums in Wien. Eine Lehrerin stellt dort den Eltern auf der Homepage das Klippert-Konzept (PSE) vor, was sie in diesem Schuljahr anwenden wird.
Da es für Eltern geschrieben ist, ist es nochmal etwas anschaulicher umrissen. Da es diesmal von jemanden geschrieben ist, der die Fortbildung selber gemacht hat und nicht von Klippert selbst oder jemanden, der "nur" darüber schreibt bzw. darauf zitiert, kann man es vielleicht mal aus einer anderen Sichtweise betrachten.
http://www.pi-stmk.ac.at/bmhs/lernunterlagen/buchrezensionen/Klippert%20-%20Kommunikationstechniken.pdf
Dies ist eine "schriftliche Arbeit für das Seminar 'Rhetorik - Präsentations- und Kommunikationstechniken Teil I" von Christine Rauch. Hier ist nochmal schön die Bedeutung und Wichtigkeit der kommunikativen Förderung von Schülern zusammengefasst.
Deutlich wird noch einmal, dass Klippert unter Kommunikation nicht nur die Sprache versteht, sondern auch Mimik und Gestik mit beitragen.
http://www.zeit.de/archiv/1999/25/199925.reformer1_.xml
Ein Artikel über Klippert in der Zeitung "die Zeit".
Nachdem ich nun aber so viel "fachliches" gelesen habe, kann ich gerade gar nicht richtig beurteilen, ob der Artikel "flapsig" geschrieben ist oder nicht... ?!?? Eigentlich finde ich ihn gut, weil er zum weiterlesen annimiert. Und damit erfüllt er für mich seinen Zweck... wie seht ihr das?
Und zuletzt noch etwas kritisches:
http://www.weinreichpeter.de/schule/wwwdidaktik/stoevesand_klippertkritik.html
Die private Homepage von Peter Weinreich, der Klippert ziemlich auseinandernimmt.
Ich muss gestehen, dass ich seinen "Artikel" ab einen gewissen Punkt nur noch überflogen habe, da _mir persönlich_ seiner Kritik zu viel Polemik beigemischt war. DIe Kritik in ihrem Inhalt könnten wir ja mal hier diskutieren. Sicherlich einige anregende Ansätze von Weinreich dabei. Wie gesagt, ich kann sie nicht so gaaaannz richtig ernst nehmen, weil mir zu viel "emotionales in eigener Sache" (von Seiten Weinreichs) dort mitschwingt. Wie geht es euch?
Fazit für mich: ich habe viele Internetseiten gefunden, auf denen die Wichtigkeit von Kommunikation im Unterricht in Klipperts PSE betont und herausgestellt wurde.
Kommunikative Fertigkeiten sind dabei:
- freies Sprechen
- diskutieren,
- argumentieren,
- berichten,
- vortragen,
- Partnergespräche und Gruppengespräche,
- aktives Zuhören,
Im Unterricht soll der Lehrer Situationen schaffen, die ein kommunikatives Klima begünstigen:
- keine Killerphrasen,
- Gelegenheiten zum kommunikativen Austausch schaffen,
- methodische Kompetenzen schulen, um sich verbal strukturieren zu können,
- KommunikationsREGELN aufstellen zur Orientierung und Erleichterung,
- wenigstens in der Schule eine Plattform bieten, Kommunikation zu erlernen,
- ...
Dazu muss die Wichtigkeit von Kommunikationsfähigkeit ein größeres Augenmerk bekommen und zu einem eigenständigen Bildungsziel werden.
Zu Aufgabe 2:
Finde ich schwierig, zu sagen, welches _das wichtigste_ Buch ist. Ich würde mal sagen:
Kommunikations-Training, Übungsbausteine für den Unterricht. Beltz Praxis. 8., überarbeitete Auflage 2001. 288 Seiten. Broschiert. EUR 24,00
ISBN 3-407-62426-3
So, damit beende ich meinen "langen Klippert Abend" und bin gespannt, was ihr anderen gefunden habt. Das schaue ich mir dann morgen mal an!
Gut´s Nächtle,
Birte
http://bsr.lsr-noe.gv.at/korneuburg/eva/html/klippert.htm
Auf diese Seite bin ich zuerst gestoßen und fand sie deshalb ganz gut, weil sie in ganz groben und kurzen Zügen Heinz Klippert und seinen Arbeitsschwerpunkt vorstellt.
Es wird kurz dargestellt, dass sein Schwerpunkt in einer Unterrichtsgestaltung liegt, die zum einen den Schüler besser auf das spätere Leben durch das Vermitteln und Schulen methodischer und kommunikativer Kompetenzen vorbereiten soll und zum anderen, dass der Lehrer durch eine effektivere Unterrichtsgestaltung zu einer größeren Arbeitszufriedenheit gelangen kann.
http://hugo-gaudig-oberschule.de/HGO/Profil/PSE/Klippert/4_S.10.pdf
Eine Kurzdarstellung des Konzepts "Pädagogische Schulentwicklung. Neue Formen des Lehrens und Lernens als Schulprogramm" in: Schulleitung in Berlin 4/99, S. 10-16
Diesen Artikel finde ich persönlich sehr gut geschrieben, sehr anschaulich und ausführlich, um einen Überblick zu bekommen, wie Klipperts "Neues Haus des Lernens" aussehen soll, wie es strukturiert ist und wie die "Lehrerbildung" (Fortbildung) aufgebaut ist, durchgeführt wird und begleitet wird.
Zunächst begründet Klippert die Notwendigkeit einer neuen Lernform: in unserem heutigen Zeitalter mit dem EInfluss der Medien und den immer wieder neuen wechselnden hohen Anforderungen, die an den Menschen im späteren Leben gestellt werden, muss schon in der Schule angefangen werden, darauf vorzubereiten. Eigenverantwortliches Lernen wird immer wichtiger und zentraler, so dass eswirklich an der Basis ansetzen uund umsetzbar sein muss und nicht durch teilweise nur mit hohem Aufwand umsetzbare aus der Reformpädagogik stammende Methoden. Das schreckt viele Lehrer nur ab. Daher hat sich Klippert dann damit auseinandergesetzt, wie er ein breites Lehrerkollegium ansprechen und motivieren kann.
Was auch durchdacht und eher "unkonventionell" ist, ist, dass er sein Programm quasi als Packet für eine ganze Schule anbietet - und zwar NUR so. Die Fortbildung der Lehrer findet nur statt, wenn 2/3 Mehrheit des Gesamtkollegiums dafür stimmt. Damit wird vermieden, dass nur _ein_ Lehrer die Fachkompetenzen bekommt, sondern ein Großteil des Kollegiums, so dass man nicht mehr Einzelkämpfer ist!
Mich hat die Idee sehr beeindruckt und fasziniert. Ich glaube aber auch, dass es sicherlich schwierig umsetzbar in einem sehr alten Kollegium ist, in dem dann doch häufig eingfahrene Methoden und Unterrichtsstile vorherrschen und nicht selten ein "Sich Verschließen vor Neuem" spürbar ist.
http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/lis/21833.html
Hier findet ihr eine Hausarbeit über das Thema "Interaktiver Sprachverlust? Zum Lernverlust 'mündlicher Kommunikation' in der Schule".
Klippert wird hier sehr viel zitiert und angeführt, was _seine_ Gründe für die mangelnde Kommunikationsfähigkeit von Schülern sind und wie man sie verbessern kann.
Interessant hier finde ich die Hintergründe über die verschlechterten Kommunikationsfähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in der heutigen Zeit, welchen Einfluss die Medien darauf haben, die Eltern, aber auch die Schule hat. Es wurde dadurch für mich noch einmal der Hintergrund ein wenig deutlicher, warum Klippert mit seiner Idee des "Neuen Hauses des Lernens" einen wichtigen und dringlichen Anstoß gibt, etwas verändern zu _müssen_ und wie wichtig dabei eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit ist!
http://www.mgw.at/htm/schoener/klippert_1.htm
Dies ist eine Homepage eines Musikgymnasiums in Wien. Eine Lehrerin stellt dort den Eltern auf der Homepage das Klippert-Konzept (PSE) vor, was sie in diesem Schuljahr anwenden wird.
Da es für Eltern geschrieben ist, ist es nochmal etwas anschaulicher umrissen. Da es diesmal von jemanden geschrieben ist, der die Fortbildung selber gemacht hat und nicht von Klippert selbst oder jemanden, der "nur" darüber schreibt bzw. darauf zitiert, kann man es vielleicht mal aus einer anderen Sichtweise betrachten.
http://www.pi-stmk.ac.at/bmhs/lernunterlagen/buchrezensionen/Klippert%20-%20Kommunikationstechniken.pdf
Dies ist eine "schriftliche Arbeit für das Seminar 'Rhetorik - Präsentations- und Kommunikationstechniken Teil I" von Christine Rauch. Hier ist nochmal schön die Bedeutung und Wichtigkeit der kommunikativen Förderung von Schülern zusammengefasst.
Deutlich wird noch einmal, dass Klippert unter Kommunikation nicht nur die Sprache versteht, sondern auch Mimik und Gestik mit beitragen.
http://www.zeit.de/archiv/1999/25/199925.reformer1_.xml
Ein Artikel über Klippert in der Zeitung "die Zeit".
Nachdem ich nun aber so viel "fachliches" gelesen habe, kann ich gerade gar nicht richtig beurteilen, ob der Artikel "flapsig" geschrieben ist oder nicht... ?!?? Eigentlich finde ich ihn gut, weil er zum weiterlesen annimiert. Und damit erfüllt er für mich seinen Zweck... wie seht ihr das?
Und zuletzt noch etwas kritisches:
http://www.weinreichpeter.de/schule/wwwdidaktik/stoevesand_klippertkritik.html
Die private Homepage von Peter Weinreich, der Klippert ziemlich auseinandernimmt.
Ich muss gestehen, dass ich seinen "Artikel" ab einen gewissen Punkt nur noch überflogen habe, da _mir persönlich_ seiner Kritik zu viel Polemik beigemischt war. DIe Kritik in ihrem Inhalt könnten wir ja mal hier diskutieren. Sicherlich einige anregende Ansätze von Weinreich dabei. Wie gesagt, ich kann sie nicht so gaaaannz richtig ernst nehmen, weil mir zu viel "emotionales in eigener Sache" (von Seiten Weinreichs) dort mitschwingt. Wie geht es euch?
Fazit für mich: ich habe viele Internetseiten gefunden, auf denen die Wichtigkeit von Kommunikation im Unterricht in Klipperts PSE betont und herausgestellt wurde.
Kommunikative Fertigkeiten sind dabei:
- freies Sprechen
- diskutieren,
- argumentieren,
- berichten,
- vortragen,
- Partnergespräche und Gruppengespräche,
- aktives Zuhören,
Im Unterricht soll der Lehrer Situationen schaffen, die ein kommunikatives Klima begünstigen:
- keine Killerphrasen,
- Gelegenheiten zum kommunikativen Austausch schaffen,
- methodische Kompetenzen schulen, um sich verbal strukturieren zu können,
- KommunikationsREGELN aufstellen zur Orientierung und Erleichterung,
- wenigstens in der Schule eine Plattform bieten, Kommunikation zu erlernen,
- ...
Dazu muss die Wichtigkeit von Kommunikationsfähigkeit ein größeres Augenmerk bekommen und zu einem eigenständigen Bildungsziel werden.
Zu Aufgabe 2:
Finde ich schwierig, zu sagen, welches _das wichtigste_ Buch ist. Ich würde mal sagen:
Kommunikations-Training, Übungsbausteine für den Unterricht. Beltz Praxis. 8., überarbeitete Auflage 2001. 288 Seiten. Broschiert. EUR 24,00
ISBN 3-407-62426-3
So, damit beende ich meinen "langen Klippert Abend" und bin gespannt, was ihr anderen gefunden habt. Das schaue ich mir dann morgen mal an!
Gut´s Nächtle,
Birte
Birte - 11. Nov, 22:51